„Smart Pills“ auf dem Vormarsch

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis AG hat für 24 Millionen Dollar die Rechte an der sogenannten „Chip in a pill“ Technologie bei Proteus Medical (Kalifornien) eingekauft, mit der vorerst Medikamente ausgestattet werden sollen, die nach Organtransplantationen verabreicht werden, später soll dies auch auf weitere Medikamente ausgeweitet werden.

Die durch die Magensäure aktivierten Chips sollen u.a. die Verträglichkeit und Wirksamkeit des verabreichten Mittels kontrollieren, weiterhin sind sie in der Lage, Aussagen über die Herzfrequenz aber auch über die regelmäßige Einnahme zu treffen. Ausgelesen können werden die Chips über eine Art Pflaster, das der Patient trägt, aber auch via Bluetooth und Internet, wobei der behandelnde Arzt jederzeit die Daten überprüfen kann. Die Novartis AG will die „Ingestible Event Marker“ innerhalb der nächsten 18 Monate behördlich genehmigen lassen, wobei sich klinische Studien zur Verträglichkeit dieser Chips wohlmöglich umgehen lassen, da diese in bereits auf dem Markt erhältliche Produkte eingesetzt werden.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gesundheit!?, Totalitarian Tiptoeing veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu „Smart Pills“ auf dem Vormarsch

  1. Oscar schreibt:

    Endlich wird die Stufe erreicht, wo man in uns schauen kann, ohne den allseits verhassten RFID Chip nutzen zumüssen.

    Ich hoffe zwar, dass daraus nichts wird, aber der gläserne Mensch wird allgegenwertig. 😦

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s