Hallo Sklaven!

Gestehen wir es uns ein oder nicht, wir sind es: Sklaven. Der Globalen Elite, der Neuen Weltordnung, der Politik, des Kapitalismus, des Gesundheitssystems, des Konsums, und so weiter und so fort. Vor allem sind wir aber eins: Sklaven unserer Selbst. Und bevor wir das nicht erkennen und an uns selbst arbeiten, wird sich auf diesem Planeten rein gar nichts ändern.

„Wann geht es denn endlich los? Wann wacht ihr auf und setzt euch gegen die Machenschaften derer, die uns unterdrücken zur Wehr? Wie lange wollt Ihr noch wie Schlafschafe, wie Zombies durch die Gegend eiern und euch dem System beugen?“ Das Internet ist voll von diesen Aufrufen, den verzweifelten Hilfeschreien systemkritischer Verschwörungstheoretiker die die Ignoranz des Großteils der Bevölkerung satt haben (bitte, seht in diesem Zusammenhang den Begriff des Verschwörungstheoretikers nicht als beleidigend  mehr dazu steht hier) Eines dabei verkennen wir jedoch: Der Konflikt, dem sich diese Welt ausgesetzt sieht liegt tief in uns selbst begraben: Wehrlos sehen wir uns den Zuständen in dieser Welt ausgesetzt und meinen, wenn die und die Umstände geändert werden, geht es uns auch auf der persönlichen Ebene besser. Mit der Regenerierung dieses Denkens regenerieren wir automatisch auch das System.

Ich will nicht behaupten, dass du und ich persönlich Schuld an der Misere der Welt sind. Nichts sehnlicher würden wir uns wünschen, diese aufheben zu können. Aber als Gefangene vorherrschender Strukturen müssen wir uns auch eingestehen, dass wir in erster Linie Gefangene unserer Selbst sind: Der Geist ungeschult und träge, reagieren wir tagtäglich auf unbewusster Ebene in etlichen Situtionen mit Abneigung oder Verlangen. Erscheint uns etwas als angenehm, wollen mehr davon. Ständig sind wir auf der Jagd nach der nächsten Befriedigung unserer Sinne und Bestätigung unserer Selbst. Oder Wir reagieren mit Ablehnung, Abscheu, distanzieren uns von etwas und wenn wir es nicht verbannen können, ist Gram, Elend und Leid das Ergebnis. Verlust zum Beispiel: der Illusion unterworfen, etwas im Leben besitzen zu können, klammern wir uns an Dinge und Personen und wenn diese aus unserem Leben verschwinden: Weltuntergang. Wir können nicht loslassen, weil unser Ego zu sehr damit verhaftet ist. Genauso wenig und aus genau diesem Grund können wir auch die Vorstellung nicht los lassen, dass andere Dinge, andere Personen sich ändern müssen, damit wir persönichen Wohlstand und Zufriedenheit erlangen. Unzufriedenheit ist jedoch ein Zustand, der sich in uns befindet, kein von außen auferlegtes Unterfangen, dem wir hilflos ausgeliefert sind. Wenn wir also anfangen wollen, was an diesen unmenschlichen Lebensbedingungen in dieser Welt zu ändern: kehren wir doch mal vor unserer eigenen Haustür.

Diejenigen, die jetzt noch nicht wutentbrannt dicht gemacht haben und diesen Gedanken für sich annehmen können, müssen weiter folgendes verstehen:  Wir müssen uns der inneren Scheiße die uns zu dem macht, was wir Selbst nennen, stellen und anfangen zu sehen, zu verstehen, wie und warum wir handeln. Es reicht nicht, diese Tatsache auf intellektueller Ebene zu begreifen. Wir müssen Sie erfahren. Meditation kann ein Weg sein. Ich möchte aber niemandem Vorschreiben, wie seine persöniche Innenschau von statten gehen soll. Nur soviel: Sei ehrlich zu dir sebst und sehe die Dinge wie sie wirklich sind. Löse dich von alten Überzeugungen und sei offen für Neues.

Wenn du dann den ganzen Dreck beseitigt hast und gelernt hast, deine Schatten als Teil deiner Selbst zu akzeptieren, wenn du aufhörst blind auf deine Empfindungen zu reagieren, wirst du automatisch auch die Ursachen des Leidens auflösen können. Dann bist du auch dazu bereit, die Welt wirklich zu sehen wie sie ist. Lerne dir selbst und schießlich auch anderen mit Liebe und Wohlwollen gegenüber zu treten,  erst dann hast du die Möglichkeit, wahres Mitgefühl und Frieden in die Welt zu tragen und wirklich etwas zu ändern.

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Eine Antwort zu Hallo Sklaven!

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